About Myself

Song of Myself

By Walt Whitman

1819-1892


1

I celebrate myself, and sing myself,
And what I assume you shall assume,
For every atom belonging to me as good belongs to you.

I loafe and invite my soul,
I lean and loafe at my ease observing a spear of summer grass.

My tongue, every atom of my blood, form’d from this soil, this air,
Born here of parents born here from parents the same, and their
parents the same,
I, now thirty-seven years old in perfect health begin,
Hoping to cease not till death.

Creeds and schools in abeyance,
Retiring back a while sufficed at what they are, but never forgotten,
I harbor for good or bad, I permit to speak at every hazard,
Nature without check with original energy.

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Wie Zahlenmenschen ticken – eine Selbstbefragung

„Sind Sie eigentlich Betriebswirtin?“, wurde ich kürzlich mit einer klitzekleinen Nuance des Vorwurfs gefragt. Und meine Reaktion war auf der einen Seite Abwehr und auf der anderen Seite Bestätigung. Eigentlich denke ich mich selbst auch nicht als einen Zahlenmenschen oder homo oeconomicus. Ein bisschen sehe auch ich „diese“ Menschen als „beschränkt“ in der Wahrnehmung an.

Das hat sich etwas geändert, seit ich vor kurzem Angelika Leders Buch „Wie Zahlenmenschen ticken“ gelesen habe. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich mich da in der Beschreibung des Zahlenmenschen in vielem wieder erkannt. Was jetzt Menschen, die wissen, dass ich seit über 10 Jahren im Controlling tätig bin, wahrscheinlich gar nicht überrascht. Aber mich. Ich klassifizierte mich selbst bisher nicht als „Zahlenmensch“ – nicht von der Mentalität. Dabei bin ich „meist flink, ergebnis- und zielorientiert.“ So werden Zahlenmenschen von der Autorin beschrieben. Aber ich hasse Aussagen wie „Es geht um die Sache und nicht um die Person.“ Auch das eine Aussage, die Zahlenmenschen zugeschrieben wird. Es geht meiner Meinung nach eigentlich immer um beides.

Gesunde Balance zwischen Zahlen- und Beziehungsorientiertheit

Vielleicht hat mir die Tatsache geholfen, kein einseitiger Zahlenmensch zu sein, weil ich von den Geisteswissenschaften komme. Ich bin mir bewusst, dass sich komplexe Sachverhalte nicht immer vollständig und nicht immer zutreffend in Zahlen erfassen lassen. Die Wichtigkeit von Kommunikation und von Vermittlung von Sachverhalten habe ich 2002 im FiV Mentorship von Christa van Winsen gelernt. Vor dieser Personalentwicklungsmaßnahme war ich wohl eher einseitig auf Dinge, Sachen und Aufgaben fixiert. Mit dem Mentoringprogramm habe ich begonnen, mich auch auf die menschliche Seite von Prozessen einzulassen. Das war wie eine zweite, bisher unentdeckte, Seite der Welt wahrzunehmen. Insofern bin ich einen Weg gegangen, wie ihn Angelika Leder in ihrem Buch beschreibt. Und deshalb habe ich es wahrscheinlich auch sehr gern gelesen.

Wer jetzt noch einen etwas weniger subjektiven Eindruck von dem Buch nachlesen will, der empfehle ich die Rezension aus dem Controller Magazin. Zudem habe ich einen Buchtipp zu dem Buch für die BücherFrauen Website geschrieben.

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