Vom Lesen in Going

Es gibt Bücher, die werden einem empfohlen und lange schon will man sie lesen. Aber es findet sich einfach keine Lücke, wo man genügend Muße hat, um sich auf das Buch so einzulassen wie man es sich wünscht. Und dann kriegt man es plötzlich doch hin und genießt die Lektüre wie früher, als Zeit endlos schien und man sich in eine Geschichte versenken konnte.

Hilfreich einen solchen Zustand herzustellen, sind Leseplätze, die eine an frühe Leseplätze erinnern. Hier im Ferienhaus Sonnseite kann ich es mir so einrichten, dass sich Lesen anfühlt „wie früher“. Auf einer Ofenbank eingemummelt, links den Kachelofen spürend und rechts, wenn sich der Blick mal aus dem Gelesenen hebt, mit Ausblick auf das Kitzbühler Horn. Ideale Bedingungen, um in der Welt eines anderen zu versinken.

Lesen in Going

Lesen in Going

Ein Gang an die Buchregale, die das Haus beherbergt, ein Scrollen auf der Website der Schiller Buchhandlung, für die ich hin und wieder Rezensionen schreibe, und die Erinnerung helfen, Leseerlebnisse der Vergangenheit zu benennen.

Ganz zu Beginn steht das „Schwarzmondtabu“ von Jutta Voss, weil sich darum hier im Haus dann mitternächtliche Diskussionen rankten. Wie der Wikipedia Eintrag zeigt, schlug die Diskussion um Buch und Person hohe Wellen.

Gerungen habe ich hier mit Walt Whitman, „Democratic Vistas“  für eine Hausarbeit in Amerikanistik – aber „Leaves of Grass“ werden am Rande mit dabei gewesen sein. Ein Leseerlebnis, das ich nicht missen möchte.

„Die Päpstin“ – fand sich hier im Buchregal. Es war viel spannender als ich erwartet hatte.

Margaret Forster, Die Dienerin (und das nur stellvertretend genannt, weil ich von Margarete Forster sehr viel gelesen habe)

Nick Hornby, Naked

Hahn, Kürzere Tage

Hanif Kureishi, Das Sag ich Dir

Alex Caput, Leon und Louise

Sicher die eine oder andere

Virginia Woolf

Und jetzt wollt Ihr wissen, was ich im Frühjahr 2013 gelesen habe. Auf dem Foto schon erkennbar und eine Besprechung folgt.

 

3 thoughts on “Vom Lesen in Going

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